|
Die wichtigsten Bestandteile einer Server- und Netzwerkinfrastruktur werden in einem Bladecenter integriert und konsolidiert. Ein Blade-System besteht aus einer Baiseinheit das einzelne Blade-Server aufnimmt. Die Basiseinheit stellt die Schnittstelle zum LAN über GBit-Switches, optional zum SAN über Fibre-Channel-Switches bereit. Über eine interne Midplane wird die GBit- sowie Fibre-Channel-Kommunikation der Blade Komponenten realisiert.
Jeder Blade-Server stellt einen eigenständigen Server mit eigenen CPus und Arbeitsspeicher dar. Wahlweise können Festplatten in den Blade-Servern eingesetzt werden oder über ein SAN Festplattenspeicher, auch für SAN-boot, zur Verfügung gestellt werden.
Skalierbarkeit:
Innerhalb eines Rack lassen sich große Serverfarmen realisieren. Durch einfaches hinzustecken zusätzlicher Bladeserver kann die Kapazitätsauslastung erhöht werden, ohne Änderungen an der Infrastruktur vornehmen zu müssen. Durch Srcriptierung können bei Systemen mit großen Leistungsschwankungen Server der Farm hinzugefügt und auch wieder entfernt werden.
Flexibilität:
Ein Bladecenter müssen nicht von Anfang an alle Einschübe mit BladeServern bestückt werden. Je nach Bedarf kann ein Bladecenter individuell mit verschiedenen Servertypen bestückt werden.
Je nach Bedarf kann mit kleineren Switchen begonnen werden und erst bei höheren Anwendungsanforderungen später umgestiegen werden.
Dynamik:
Dynamische Anwendungen mit unterschiedlichen Anforderungen an Leistung, Bandbreite, Arbeitsspeicher oder Platzbedarf innerhalb eines Unternehmens stellen neue Herausforderungen für die heutigen Serversysteme dar. In Verbindung mit einem Storage Area Network stellt ein BladeCenter hier eine unschlagbare Lösung dar. Vorallem wenn zu dieser Hardwaretechnologie noch der Einsatz von virtualisierender Software hinzu kommt.
Kostenreduktion:
Nahezu alle Applikationen und geschäftskritische Anwendungen können in einem BladeCenter installiert und zentral verwaltet werden.
Durch die Konsolidierung der Power Supplies verbraucht ein BladeCenter erheblich weniger Strom als eine vergleichbare Anzahl von einzelnen Servern.
Bei Kunden deren Platz innerhalb der Serverräume durch hohe Quadratmeterpreise belastet sind, können durch die hohe Dichte von Rechenleistung auf wenigen Quadratmetern erheblich Kosten reduziert werden.
Bei der Installation der Server in eine vorhandene Infrastruktur kann wiederum an Zeit und damit Kosten gespart werden. Neue Server werden einfach durch Einstecken in die Basiseinheit installiert.
Höhere Verfügbarkeit und Wiederherstellungszeiten:
Die Verfügbarkeit wird durch ein durchdachtes Management erhöht. Dadurch können Fehler frühzeitig erkannt und im besten Fall proaktiv gehandelt werden. Das BladeCenter enthält ein Managementmodul das zentral alle Komponenten verwaltet.
In Verbindung mit einem Storage Area Network kann die Wiederherstellungszeit eines Servers drastisch reduziert werden. Alle Daten bis hin zum Betriebssystem werden ausnahmslos auf dem SAN gehalten. Im besten Fall hat ein BladeServer keine lokale Festplatte enthalten. Dadurch wird der BladeServer selber 100%ig austauschbar, da er keine indiviuellen Daten mehr vorhält. Bei Ausfall eines Servers muss dieser einfach nur aus dem Basiseinheit heraus gezogen werden und durch einen funktionierenden, für Notfälle vorgehaltenen Bladeserver ersetzt werden, der dann von dem Volume des kaputten Servers bootet und dessen Funktion vollkommen übernehmen kann.
Die Verkabelung zählt zu den häufigstenFehlerquellen, die in den IT-Problemstatistiken auftauchen. In einem BladeCenter kann auf einen Großteil von notwendigen Kabel gegenüber einer herkömmlichen strukturierten verkabelung verzichtet werden. Damit wird diese Fehlerquelle erheblich reduziert.
Die Einsatzgebiete unterscheiden sich je nach Wahl der Bladeserver, die in das BladeCenter installiert werden.
- Zielanwendungen
- High Performance Computing
- Windows/Linux Applikationen
- Webfarmen
- Serverkonsolidierung
- Exchange, Notes
- Citrix/Terminalserver
- Datenbankserver
- CRM
- ERP
- Applikationskonsolidierung
Benutzeranforderungen
- platzsparende Datencenter
- hohe Ausfallsicherheit und Verfügbarkeit
- schnelle/einfache Installation
- schnelle Skalierbarkeit
Schlüsselqualifikationen
- rechenintensives Computing
- platzsparendes Design
- reduzierter Stromverbrauch
- einfache Handhabung
- erweiterte Systemmanagementfunktionen
- dynamisches Loadbalancing und Risikovorsorge
- maximale Verfügbarkeit
SAN ist die Abkürzung für Storage Area Network. Ein SAN fasst einen bestimmten Úmfang an Plattenkapazität in einem Unternehmen zusammen. Diese Plattenkapazität kann auf verschiedener Hardware liegen, und wird durch das SAN zu einem großen Plattenpool. Dieser große Plattenpool wird in kleine Partitionen aufgeteilt und einzelnen Serversystemen zur Verfügung gestellt.. Die Plattenhardware in SANs zeichnet sich vor allem durch hohe Performance und Zugriffszeiten aus. Das bevorzugte Protokoll in einem SAN ist das Fibre Channel Protokoll. Dieses Protokoll ist die Grundlage für die hohe Performance eines SANs.
|